Monty - der Verzweifelte
Monty ist ein trauriger Klassiker....
Er wurde völlig verzweifelt, alleine herumirrend nachts auf einer Landstraße von der Polizei aufgegriffen.
Wie wir schon befürchteten, hat sich nie ein Besitzer bei uns gemeldet. Monty spiegelt uns alles wieder, was mit seinen Menschen schief ging.
Er hat kein Urvertrauen in das Leben und kein Vertrauen zu Menschen. Er ist ungehobelt, ein Leinenpöbler, unsicher, gestresst, einsam und verzweifelt.
Monty kam nur langsam bei uns an. Er war so gestresst, dass er krank wurde und durch Magen-Darm-Probleme stark abnahm.
Jetzt nach einigen Wochen können wir endlich Erfolge mit Monty verzeichnen. Er hat nicht nur ein sensibles Gemüt, sondern auch einen sensiblen Magen-Darm-Trakt und bekommt nun BARF Futter, was ihm gut tut.
Er baut endlich eine Bindung zu uns auf und zeigt sich sehr stark bindungswillig und verschmust.
Er kann nun recht ordentlich an der Leine laufen, wenn auch seine Menschen gut führen können.
Dennoch: Monty bleibt anstrengend, er braucht beständig das Gefühl der Rückversicherung und der souveränen Führung.
Er braucht so sehr den starken Halt seiner Menschen, auch bzw. gerade, wenn er mal wieder orientierungslos den Proll raushängen lässt.
Hunde wie Monty lassen uns Tierschützer verzweifeln, er ist so ein junger, guter Kerl, der in der entscheidenden Prägephase von seinen Menschen nur benutzt und vernachlässigt wurde.
Wie könnte er heute dastehen, wenn er von Welpe an gut erzogen, geprägt und gefördert worden wäre.
Wenn der Mensch an ihn geglaubt hätte, wenn man ihn wirklich gesehen hätte, wenn man ihn wirklich gewollt hätte...
So ist Monty mit nicht mal ganz 2 Jahren schon ein problematischer Hund, einer von 1000, die gerade in deutschen ( ! ) Tierheimen die beste Zeit ihres Lebens verbringen müssen.
Tierheim-Menschen fangen da an, wo andere aufhören, aufgeben und ihre Hunde abgeben, aussetzen und im Stich lassen.
Hunde wie Monty, die von den Menschen, die sie aufgeben, ein Stigma "Problemhund" mitbekommen haben und darunter ihr ganzes Leben lang leiden müssen.
Monty ist sehr willig, das erste Mal in seinem Leben etwas lernen zu dürfen, das Gefühl, dass da ein Mensch wirklich Zeit für ihn hat.
Allerdings gibt es immer wieder bockige Phasen, in denen er verzweifelt und wütend auf Korrektur reagiert.
Er ist mit sich selbst sehr ungeduldig, wenn er etwas nicht gleich versteht und es nicht umsetzen kann.
Hier sind wir monentan dabei, intensiv mit ihm zu arbeiten.
Er lernt gerne, steht sich aber im Moment noch oft mit seiner Unsicherheit im Weg .
Montys neue Menschen müssen nicht nur eine große Portion Hundeerfahrung und Geduld mitbringen, sondern auch den Willen wirklich etwas für einen Tierschutzhund zu tun.
Monty in gute Bahnen zu lenken, denn die schiefe Bahn, auf der er sich vor dem Tierheim befand, ist völlig unverschuldet.
Monty braucht ein ruhiges Zuhause und Menschen, die sicher und geduldig seine verschrammte Seele in die Hand nehmen und ihm den Weg ins Leben zeigen.
Er braucht ein kinderloses Zuhause, keine anderen Tiere und Menschen, die nicht aufgeben und das große Potential in ihm sehen.
Wir sind uns sehr sicher, dass mit den richtigen Menschen Montys Leben sich völlig ändern könnte und vieles noch möglich sein könnte.
| Rasse | Mischling |
| Farbe | Schwarz |
| Geburtshinweis | 11/2022 |
| Geschlecht | Männlich |
| Kastriert | nein |
Paten von Monty
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